2015

Merry Christmas

Weihnachtsfeier

Wir stimmen uns gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Der Abend beginnt mit einer Lesung der Weihnachtsgeschichte mit simultaner Übersetzung auf arabisch. Man spürt die feierliche Stimmung, in den kurzen Lesepausen ist es mucksmäuschenstill. Manche Wörter sind gar nicht so einfach ins Arabische zu übersetzen, was für allgemeine Heiterkeit sorgt. Auf der Leinwand lassen wir das Jahr mit eine Diashow Revue passieren. Unglaublich war wir alles gemeinsam auf die Beine gestellt haben und wieviele schöne Momente dabei festgehalten wurden. Zur Feier des Tages gibt es leckeres Essen vom Inder und jeder bekommt einen Bilderrahmen auf dem alle Anwesenden unterschreiben. Das gemeinsame Weihnachtsfoto wird nachgeliefert. So hat jeder eine schöne Erinnerung an ein bewegtes 2015.


Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches und erfülltes neues Jahr.

Es wird gebacken!

PlaetzchenBacken

Was wäre Weihnachten ohne Plätzchen? Undenkbar. Das fanden auch die Studentinnen, die uns im Rahmen der Aktion „Helfen statt Hörsaal“ charmant und tatkräftig unterstützt haben. Zusammen mit den Jugendlichen zauberten sie wunderschön verzierte Leckereien. „Fast zu schade um sie zu Essen!“ fanden auch unsere Mädels und Jungs. Herzlichen Dank an Ann Chantal, Anna Sophia, Jasmin, Larissa und die beiden Sarahs; alles Studentinnen für Pädagogik auf Bachelor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ihr habt in den drei Wochen einen fantastischen Job gemacht!

Info: Universität Würzburg

Ein Abend mit Freunden

RundeBilder

Nachdem alles bereit ist, trudeln schon die ersten Jugendlichen ein. Das gemeinsame Kochen beginnt. Erstmal schnippeln und schneiden alle um die Wette, dann wandern die Zutaten in einen großen Topf und es wird in demokratischer Runde abgeschmeckt. Heißer Diskussionspunkt: womit schmeckt die Kürbissuppe besser: Sahne oder Kokosmilch? Ergebnis: Sahne. Währenddessen werden auf der Couch die neusten Lieblingssongs ausgetauscht. Nabi geht schon einmal raus und entfacht fachmännisch das Lagerfeuer. Es wird viel gelacht, musiziert, sich unterhalten. Alles wonach den Mädchen und Jungs der Sinn steht. Zum Abschluss lassen wir die schönen, gemeinsamen Stunden am Lagerfeuer ausklingen.

Kürbissuppe (Zutaten für 5 Personen)
1 Hokkaido-Kürbis (etwa 900 g), 1 Stange Lauch, 2 EL Butter, 1 l Gemüsebrühe, 1 Apfel, 250 g mehligkochende Kartoffeln, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, 2 EL saure Sahne

Den Kürbis halbieren und die Kerne mitsamt dem Fruchtfleisch entfernen. Den Kürbis würfeln. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke würfeln. Lauch putzen, längs aufschneiden, gründlich waschen und in schmale Streifen schneiden.

In einem großen Topf 1 EL Butter zerlassen. Kürbis, Kartoffeln, Lauch und den feingewürfelten Apfel darin andünsten. Die Brühe dazugeben und alles kurz aufkochen. Anschließend das Gemüse bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten gut weich kochen.

Die Suppe mit dem Zauberstab im Topf pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen und in tiefe Teller verteilen. Suppe mit etwas saurer Sahne garnieren. Brot dazu reichen.

Video: DA SIND WIR! e.V. - Dinner Club

Computerkompetenz

Computerkurs

Computerkompetenz für unsere Jugendlichen. Heute startet ein mehrwöchiger Workshop, geleitet von IT-Manager Vikas Dalal. Die Don Bosco Berufsschule ist unser Möglichmacher – dank Schulleiter Dr. Harald Ebert, Thomas Tribula und Michael Brausam wurde aus einer wagen Idee Realität. Mit dabei sind diesmal Schüler der Hochbegabtenklasse des Deutschhaus Gymnasiums. Eine spannende Mischung.


Möglichmacher:
Don Bosco Berufsschule

Lecker Lachs!

JugenhilfeCreglingen

Kochen. Diesmal zu Gast in der Wohngruppe der Jugendhilfe Creglingen. Als Vorspeise gab es eine deutsche Kartoffelsuppe, gefolgt von überbackenem Lachs marokkanischer Art mit Salat, den Abschluss bildeten Apfel-Quark-Auflauf und Kirschmichel. Auf den ersten Blick eine gewagte Kombination. Auf den zweiten: eine Harmonie die erst durch ihre Dissonanzen interessant wird. Das Ende vom Lied: es ist so gut wie nichts übrig geblieben.


Gerne hätten wir hier das Lachs-Rezept veröffentlicht. Bei dem Versuch unserem jugendlichen Chefkoch die Zutaten zu entlocken, schüttelte er verschmitzt lächelnd den Kopf.

Paddeltour auf dem Altmain

Kanutour

Unsere Kanutour mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Schülern des Siebold-Gymnasiums in Würzburg war ein voller Erfolg für alle Beteiligten! In drei 10er Kanadiern des Kanu-Erlebnis-Centers 'Waterwalker' paddelten die Mädels und Jungs den Altmain entlang. Die Tour begann in Volkach und endete in Sommerach.


Wetter hat sich gehalten. CHECK
Aktion bei allen gut angekommen. CHECK
Gute Stimmung unter den Jugendlichen. CHECK
Die Woche wurde uns folgender Dialog von einer Schülermutter zugespielt:
Mutter: „Und wie war es?”
Sohn: „Toll.“
Mutter: „Das war sicher spannend, erzähl doch mal, woher kamen die Flüchtlinge denn so?“
Sohn: „Welche Flüchtlinge!!?!?!“
Integration auf Augenhöhe voranbringen. DOUBLECHECK

Die 'Waterwalker' haben die Aktion überhaupt erst möglich gemacht. Eine junge Redakteurin der Main Post hat über uns geschrieben. Die Wasserwacht hat mit zwei Begleitbooten für unsere Sicherheit gesorgt. Und wir haben das Ganze mit einem launigen Video festgehalten.

Video: DA SIND WIR! e.V. – Kanutour
Artikel:
Main-Post
Möglichmacher:
www.waterwalker.de

Grenzen überwinden

Sommerkochen

Mai 2015 wurde uns das Projekt mit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) an unserer Schule, dem Siebold Gymnasium Würzburg, vorgestellt. Zu dem Zeitpunkt haben wir angefangen uns mit dem Thema Flüchtlinge in Deutschland auseinanderzusetzen. Nach ein paar kurzen, anfänglichen Tipps zum Umgang mit den Jungs, fing auch gleich die Planung für das erste große Treffen an. Da das Ziel des Projektes die Erleichterung der Eingliederung der Flüchtlinge in die deutsche Kultur, Sprache und Gesellschaft ist, wurde der erstmalige Vorschlag, Kleingruppen zu bilden von allen unterstützt. Trotzdem wird durch weitere Treffen die Gemeinschaft in der großen Gruppe gefördert.Eine Stadtralley, ein Picknick am Main oder ein gemeinsames Kochen von Gerichten aus Afghanistan, Eritrea oder Somalia – alle Angebote wurden von beiden Seiten freudig angenommen. Dabei bemerkten wir schnell, dass nicht nur sie von uns, sondern auch wir eine Menge von ihnen lernen können. Ein paar Brocken Deutsch werden gegen ein paar Brocken Arabisch eingetauscht und manche deutsche Haushalte haben nun auch schon Afghanisch auf dem Speiseplan stehen. Doch die Aktion bewirkt auch eine innerliche Veränderung in vielen von uns. Durch die Armut einiger Jungs lernen wir, weniger Wert auf materielle Dinge zu legen und den eigenen Wohlstand wertzuschätzen. Auch durch den allmählichen Vertrauensgewinn beginnen nun einige der Flüchtlinge zu erzählen, von ihren Familien, von ihrem Leben in Kriegsgebieten, ihrer Flucht aus dem geliebten Heimatland und ihrer Ankunft in einem fremden Land, in dem sie immer noch mit Schwierigkeiten wie Rassismus und Diskriminierung zu kämpfen haben.Durch diese krassen, beeindruckenden und oftmals schrecklichen Geschichten gelingt es uns, die Anonymität der Medien zu überwinden und einen Bezug zu den aktuellen Gewalt- und Kriegsgeschehen aufzubauen. Doch ihre Geschichte hindert die Jungs in keinster Weise an einem lauten Lachen und dem ein oder anderen Witz. Die anfänglichen Unsicherheiten sind bereits überwunden und wir befinden uns immer wieder in Vorfreude auf das nächste Treffen. Denn aus Bekannten sind mittlerweile Freunde geworden!


Von Franzi und Jasmin




Wie alles begann

Weltkarte

Der imaginäre Startschuss für 'Da-sind-wir!' ist gefallen. Das Projekt 'Raum für alle' soll Schüler der zehnten Klassen des Siebold-Gymnasiums mit in Würzburg lebenden Flüchtlingen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren vernetzten. 50 SchülerInnen sind von der Idee begeistert und wollen mitmachen. Die Initiatoren Judith Aßländer, Kerstin Portula und Marcel Largé haben nicht mit diesem riesigen Erfolg gerechnet. Schon eine Woche nach der offiziellen KickOff-Veranstaltung treffen sich die Jugendlichen zum gemeinsamen Kochen. Schnell wird klar dass es viele Gemeinsamen gibt, auf die sich Freundschaften aufbauen lassen. Um der Initiative eine Rahmen zu geben wird ein Verein gegründet. So wird es langfristig möglich das Prinzip der 'Integration auf Augenhöhe' voranzutreiben und noch viele weitere jugendliche Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge miteinander zu vernetzen. Eine einzigartiges Projekt nimmt Formen an. Ein Projekt bei dem beide Seiten ganz ungezwungen voneinander lernen und eine multikulturelle Zukunft aufbauen können.

Artikel: Main-Post

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